Krisenkommunikation

Eine Krise wird man vermutlich nicht vermeiden können, aber man kann definitiv ihre Amplitude und somit die negativen Auswirkungen auf ein Unternehmen verringern.

Genauso wie jede Krise Risiken für das erfolgreiche Fortbestehen eines Unternehmens beinhaltet, ergeben sich aus ihr aber auch Chancen, die nach dem Abklingen der Krise genutzt werden müssen.

Phase 1: Krisenvorbereitung

  • Identifikation möglicher geschäftskritischer Krisen
  • Angemessene Vorbereitung auf den Eintrittsfall durch Vorbereitung von Krisenmanagementprozessen und Kommunikationsrichtlinien
  • Etablieren von Monitoringinstrumenten zur Krisenprävention

Phase 2: Die Krise

  • Eindämmen mit System und Gefühl
  • Informationen für die Bezugsgruppen (interne und externe Kommunikation)
  • Analyse des Vorfalls
  • Aufzeigen von Lösungen
  • Umsetzung der Lösungen

Phase 3: Nach der Krise – Chancen nutzen

  • Krisenaufarbeitung
  • Analyse und Verbesserung der Krisenkommunikationsprozesse
  • Kontakt mit den Betroffenen weiter aufrecht erhalten
  • Rückkehr von der Krisenkommunikation zur positiven Unternehmenskommunikation

Krisen können drei Ausprägungen haben. Sie kommen schleichend, sie kommen immer wieder also wellenförmig, oder sie treten plötzlich und somit akut auf. Nur eine Ausprägung haben Sie nie: Das ein Unternehmen ohne eine professionelle Krisenkommunikationsstrategie auch nach einer Krise sofort wieder erfolgreich zum „Business as usual“ zurückkehren kann.

Betriebswirtschafltlich ist es immer günstiger, sich auf eine Krise professionell vorzubereiten und diese zu beeinflussen, als sich diese unkontrolliert entfalten zu lassen und nur als Beobachter daneben zu stehen.

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