Reputation Attack

Eine Reputation Attack (dt. Rufmord Kampagne) hat das Ziel, einen Wettbewerber zu diskreditieren und ihm somit Schaden zuzufügen.

Auch in der traditionellen Welt gab es schon immer Rufmord-Kampagnen, aber nie war es einfacher und schneller möglich als heute, ein Unternehmen in schlechtem Licht erscheinen zu lassen. Dabei spielen die Digitalisierung der Informationen sowie der immer transparentere und damit wettbewerbsintensivere Markt eine zunehmende Bedeutung.

Mögliches Angriffsszenarion für eine Reputation Attack
Ein deutsches Unternehmen, das bei einem Produkt X die Technologieführerschaft übernommen hat, sieht sich sehr aggressiven Wettbewerbern aus Asien gegenüber.

Stufe 1 des Angriffs gegen das deutsche Unternehmen: In einem Technology Twitter-Account mit mehr als 200.000 „Followern“ wird behauptet, dass das deutsche Produkt X gegen Patentrechte verstoße und das deutsche Unternehmen auf Schadenersatzzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe verklagt wird.

Stufe 2 des Angriffs: Zusätzlich tauchen in renommierten Blogs Details zu den angeblichen Patentrechtsverletzungen auf inkl. technischer Zeichnungen und E-Mails vom Vorstand, die den Fall belegen.

Stufe 3 des Angriffs: Aus den Blogs und Facebook heraus schafft es die Meldung in seriöse Online Magazine und externe Experten geben Stellungnahmen zu den Vorwürfen ab. Der Aktienkurs des deutschen Unternehmens bricht dramatisch ein.

Stufe 4 des Angriffs: Die Meldung wird Teil der Abendnachrichten und führt somit zu umfangreicher Verunsicherung auf Seiten der Kunden, Lieferanten und nicht zuletzt der Mitarbeiter. Die Reputation des Unternehmens ist nachhaltig beschädigt, obwohl die Twitter-, Facebook- und Blog Accounts geknackt waren, die Experten der Onlinemedien vorher installiert wurden und technische Zeichnungen und E-Mails gefälscht wurden.

In unseren Modellen einer kaskadierten Reputation Attack werden zusätzlich weitere Ausprägungen berücksichtigt, die z.B. direkt gegen Vertreter der Geschäftsleitung gerichtet sind und dieser Mitgliedschaft in Sekten, oder Belästigung von Mitarbeiterinnen vorwerfen.

Hat sich das deutsche Unternehmen nicht auf so einen Angriff vorbereitet und nicht die finanziellen Mittel, um eine lange Phase der Aufklärung durchstehen zu können – ist es Geschichte.

Sie halten dieses Scenario für unwahrscheinlich? Dann lassen Sie uns dies wissen.

Was tun Sie, um sich gegen Reputation Attacks zu schützen?

Sie glauben, man kann sich auf diesen oder ähnliche Angriffe nicht vorbereiten? Wir von der Unternehmensberatung Kirsch halten es eher mit Sunzi: „Es gibt keinen Angriff, auf den man sich nicht vorbereiten kann.“

Kontaktieren Sie uns und wir zeigen Ihnen wie.

Comments are closed.