Informationssicherheit

Alles sicher? Diese Frage im Zusammenhang mit unternehmensbezogenen Informationen und Daten mit einem uneingeschränkten ´Ja´ zu beantworten wird keinem Unternehmen gelingen. Hintergrund ist, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt.

Auch wenn nach Studien der Managementberatung Detecon der Anteil des Budgets für Informationssicherheit am IT-Budget ständig steigt, wird es nie gelingen, in einer vernetzten arbeitsfähigen Umgebung absolute Informationssicherheit zu realisieren.

Der oft praktizierte Ansatz, basierend auf dieser Erkenntnis, einfach nichts in Informationssicherheit zu investieren scheitert jedoch an drei Gründen.


Gesetzliche Vorgaben: Kernanforderungen kommen insbesondere aus den Bereichen Risikomanagement und Datenschutz. Das KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz in Unternehmen) verpflichtet Vorstände und Geschäftsführer, geeignete Risikomanagementsysteme zu implementieren, um unternehmensgefährdende Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Zu diesen unternehmensgefährdenden Entwicklungen gehören beispielsweise auch die Vorfälle, in denen ein Mitarbeiter des Unternehmens unbemerkt alle Forschungsergebnisse an einen Konkurrenten kommuniziert oder ein Hacker über das Netzwerk auf diese Daten zugreifen kann.

Weitere rechtliche Anforderungen ergeben sich aus dem BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) nach dem alle personenbezogenen Daten angemessen vor dem Zugriff Unberechtigter geschützt werden müssen.

Anforderungen von Kundenseite: Heutzutage ist es Normalität, dass bei der Zusammenarbeit mit Kunden oder Partnern Vertraulichkeitsvereinbarungen oder Non-Disclosure Agreements unterzeichnet werden. Diese dienen dem Schutz vertraulicher Daten, auch für den Fall das diese das eigene Unternehmen verlassen. Somit muss jede der unterzeichnenden Parteien die Vertraulichkeit und Sicherheit der Daten des Kunden/Partners sicherstellen.

Reputation des Unternehmens: Sie wollen nicht, dass Ihre Konkurrenten Ihre Angebotskalkulation kennen? Sie wollen die jüngsten Forschungsergebnisse bis zur Präsentation des neuen Produktes geheimhalten? Sie wollen nicht, dass Ihre vertraulichen Kundendaten in der Morgenpresse erscheinen? Dann sorgen Sie für Informationssicherheit!

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Investitionen in Informationssicherheit kosten ohne Zweifel Geld. Geld kosten aber auch Strafverfahren wegen Nichteinhaltung gesetzlicher Bestimmungen, Zahlung von Vertragsstrafen an Kunden wegen Verletzung der Vertraulichkeitsvereinbarungen oder der Verlust eines erheblichen Teils des Kundenstammes.

Vor diesem Hintergrund sind die Investitionen in das Thema Informationssicherheit so effizient wie möglich einzusetzen. Hilfreich ist hier die Durchführung einer Risikoanalyse. Welche Daten und Informationen sind von besonderem Wert für das Unternehmen? Wie können diese geeignet geschützt werden?

Bei den Schutzmaßnahmen werden dann in der Folge sowohl die technischen als auch die mitarbeiterorientierten Maßnahmen definiert. Nur ein ausgewogenes Maßnahmenpaket stellt die optimale Nutzung der eingesetzten Mittel sicher.

Welche Dienstleistungen die Unternehmensberatung Kirsch im Bereich Informationssicherheit anbietet finden Sie unter dem Menüpunkt Leistungsportfolio.

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